Startseite
Weiterempfehlen


Formular für Weiterempfehlung

Bookmarken

EOC bekennt sich zu Sotschi 2014: Einwand Georgiens abgelehnt

sid am 24.11.2008 - 08:48 Uhr
Die Vereinigung der europäischen Nationalen Olympischen Komitees (EOC) hat der Aufforderung Georgiens zu einer Verlegung der Winterspiele 2014 in Sotschi eine Absage erteilt.

Sotschi bleibt Gastgeber der Winterspiele
Die Vereinigung der europäischen Nationalen Olympischen Komitees (EOC) hat der kommenden Olympiastadt Sotschi das Vertrauen ausgesprochen und damit die Aufforderung Georgiens zu einer Verlegung der Winterspiele 2014 kategorisch abgelehnt. "Das IOC ist sehr zufrieden mit den Garantien des russischen Olympia-Komitees, des Organisationskomitees und der russischen Regierung", erklärte EOC-Präsident Patrick Hickey am Freitag auf einer EOC-Sitzung in Istanbul.

Putin beaufsichtigt Vorbereitungen
Trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise und deren möglichen Auswirkungen erklärte Sotschis OK-Chef Dmitri Tschernyschenko den Vertretern der 49 anwesenden europäischen NOK"s: "Das Projekt ist auf dem Weg und im Budget." Die Vorbereitungen stünden unter der direkten Aufsicht von Ministerpräsident Wladimir Putin. "Alle Bauten werden spätestens im Sommer 2009 beginnen", so Tschernyschenko. "Sotschi ist ein sehr gefährlicher Ort"
Georgiens Olympisches Komitee hatte in einem Brief an das IOC gefordert, Sotschi die Spiele aus Sicherheitsgründen wegzunehmen. "Sotschi ist ein sehr gefährlicher Ort. Wir boykottieren Sotschi nicht, aber bitten das IOC, die Spiele an einen sicheren Ort zu vergeben", sagte Georgiens NOK-Präsident Gija Naswlischwili.

Politische Spannungen verursachen Verletzte
Seit April starben in der Stadt am Schwarzen Meer insgesamt vier Menschen bei Anschlägen, zwei Dutzend wurden verletzt. Zuletzt war ein Mann am 11. November bei einem Sprengstoffanschlag schwer verletzt worden.

2000 Menschen starben während der Sommerspiele 2008
Zwischen Georgien und Russland herrschen zudem nach wie vor politische Spannungen. Noch immer hat Russland Soldaten in Südossetien und Abchasien stationiert und erkennt die abtrünnigen georgischen Provinzen als souveräne Staaten an. Während der Sommerspiele von Peking war es im August zum Krieg gekommen, der über 2000 Menschen das Leben gekostet hatte.
Kommentar Eingeben:
Name:
Emailadresse:
Homepage:
Kommentar:
 

Anzeige

Anzeige